Kein Stadtratsmitglied, nicht einmal eine Lichtgestalt wie ich, kann bei jedem Thema kompetent sein und sich zu allem informieren. Aus diesem Grunde gibt es zahlreiche Ausschüsse, die jeweils aus einer Handvoll Stadträten bestehen und sich einem bestimmten Themenkomplex widmen. Sie haben teilweise nur vorberatende Funktion und empfehlen damit dem gesamten Stadtrat („Plenum“) einen bestimmten Beschluß; teilweise entscheiden sie aber auch selbständig. Mit anderen Worten: Hier passiert die eigentliche Arbeit.
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Letzten Sommer hat uns noch der Feinstaub gemeuchelt, zwischendrin haben wir das Gammelfleisch überlebt, aber mittlerweile führen sogar schon Glühbirnen den Weltuntergang herbei – wenn wir uns nicht vorher alle auf Flatrate-Parties totsaufen. Gegen all diese Untragbarkeiten des täglichen Lebens wird immer öfter nach dem Staat gerufen. Dieser solle doch verbieten, einschränken, überwachen oder sonst für unser aller Wohlbefinden sorgen.
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Wie Thomas schon im vorherigen Beitrag ankündigte, waren wir heute im Rathaus und haben den Schlüssel seines neuen Büros in Empfang genommen. Wer ihn besuchen will: Zimmer 174! Es ist gut 25qm groß und man schaut aus dem Fenster direkt in den Prunkhof. Sehr schön. Noch ist das Zimmer leer, aber ihr könnt euch trotzdem schon mal ein Bild machen, denn die Kamera war auch dabei:
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Endlich ist es soweit, mein Büro ist soweit fertig. Nachher (um 15:15 Uhr) treffe ich mich mit der für die Büros zuständigen Mitarbeiterin und dann darf ich meine heiligen Hallen erstmals von innen sehen und den Schlüssel in Empfang nehmen. Das Büro wurde geweißelt, der Teppich gereinigt und das Schloß ausgetauscht; meine Grundausstattung an Mobiliar darf ich dann noch über die Verwaltung bestellen. Nobel, nobel das ganze. Irgendwie war es mir schon peinlich, als mir das die Dame gerade am Telephon so aufgezählt hat.
Ich werde also gleich mit meiner Freundin in die Stadt fahren und mir das anschauen. Dann stell ich auch Photos rein.