Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | 3 Kommentare
Wer ein kommunales Ehrenamt (und das ist der Platz im Münchner Stadtrat, auch, wenn man nach der Lektüre dieses Artikel anderer Meinung sein kann) übernimmt, hat erstmal einen Schaden. Er muß Zeit aufwenden, hat Mühen und Ausgaben. Warum wir Verrückten uns dann sechs Wochen vor das Rathaus gestellt und Unterschriften gesammelt haben, weiß ich aber nicht.
Aber wie gesagt, man hat prinzipiell einen Schaden und der soll einem entschädigt werden. Mit gut 2100 Euro pro Monat ist man in München dabei und das ist doch ganz ordentlich. Jetzt geht es aber noch weiter: Zusätzlich werden einem bis zu 60 Stunden Aufwand pro Monat mit jeweils gut 30 Euro (als Selbständiger) vergütet. Welche Berechtigung diese Zahlung neben dem Grundentgelt hat, erschließt sich mir nicht so ganz.