Zumindest, wenn man eine Anfrage stellt und diese gerne in der Rathaus-Umschau abgedruckt haben will. Denn sonst kommt die Datei wohl nicht rechtzeitig an, die armen Rathaus-Mitarbeiter müssen das scannen und dann schaut’s so aus (letzte Seite).
Erstmal quasi zur Übung… mal schauen, wie das dann so behandelt wird und ob ich eine ernstzunehmende Antwort bekomme: http://muenchen.bayernpartei.de/?p=235
Da die Sitzung des Schul- und Sportausschusses eben nichtöffentlich war, hab ich die wahren Titel der Tagesordnungspunkte – nun ja – verfremdet. „Aufruf“ bedeutet eine Wortmeldung zum Thema.
Punkt 1, Abschaffung des Englischunterrichts an Gymnasien, kein Aufruf, Punkt 2, Neubau einer Schule auf dem Marienplatz, kein Aufruf, Punkt 3, Degradierung der Lehrer Meier, Müller und Schulz, kein Aufruf, Punkt 4, Brandschutzverbesserungen durch Asbestwände, kein Aufruf. Ich frage nach Gegenstimmen zu den Punkten 1 bis 4, keine, damit einstimmig beschlossen, wir kommen jetzt zur öffentlichen Sitzung.
„Leute, die mithelfen? Wie stellen Sie sich das denn vor? Sie müssen das doch alles selber machen, sonst haben Sie nachher keine Ahnung“, meinte eine Kollegin zu mir. Ich will dieses Wagnis trotzdem eingehen. Allein für die morgige Sitzung habe ich einen kaum überschaubaren Stapel Papier vor mir; die Küchenwaage ächzt unter dem Gewicht, zeigt tapfer 2400 Gramm und damit ca. 480 Blätter, großteils beidseitig bedruckt, an.
Da kann ich mir einfach nicht ernsthaft vorstellen, daß ich das für jeden meiner vier Ausschüsse und für die Vollversammlung durcharbeiten kann. Freilich, ich könnte auch ohne Vorbildung in den Ausschuß gehen, mich einfach nicht zu Wort melden und immer so abstimmen, wie es mir gerade richtig erscheint. Das würde, wenn man ehrlich ist, oft genug keinen Unterschied machen. Aber ich möchte ja mit dem Mandat doch etwas erreichen und dann gehört eben auch eine gewisse Vorbereitung und Diskussionsfähigkeit dazu.
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Das war zumindest der Tenor der meisten Reden in der heutigen Ausschußsitzung (genauer: in der gemeinsamen Sitzung des Schul- und Sportausschusses, des Gesundheits- und Krankenhausausschusses sowie des Ausschusses für Kinder- und Jugendhilfe).
Sinus ist hier allerdings nicht die Winkelfunktion, sondern eine Studie über Ausländer und Inländer ausländischer Abstammung. Interessant sind dabei vor allem diese blasenartigen Darstellungen der verschiedenen Milieus, siehe Seite 5 von der PDF-Datei. Jedenfalls werden da die „Migrationshintergründler“ in erster Linie nach sozialer Schicht und Wertesystem eingruppiert und im Hinblick auf Ambition und Integration untersucht.
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