Kommunalpolitik stellt man sich gemeinhin als eine lustige Runde von Platzhirschen vor, die über den Standort von Zebrastreifen und Ampeln diskutieren, die sich gegenseitig lukrative Aufträge zuschanzen, die großzügig Spielplätze für die ganz Jungen und Parkbänke für die etwas Älteren anlegen und ansonsten mit der großen Politik nicht viel zu tun haben. So a bissl Königlich Bayerisches Amtsgericht, nur, daß der Herr Rat halt Bürgermeister heißt.
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Die Landeshauptstadt München unterhält zahlreiche Gremien, Kommissionen und Beiräte. Damit meine ich jetzt nicht die Stadtratsausschüsse, sondern diejenigen Versammlungen, in denen der Stadtrat nur einige wenige Mitglieder stellt. So sitzen beispielsweise im Olympiabeirat zur Bewerbung für die Spiele im Jahr 2018 insgesamt 26 Mitglieder, davon – wenn ich mich richtig erinnere – 13 aus dem Nationalen Olympischen Komitee, einer aus dem Gemeinderat Garmisch-Partenkirchen, noch ein paar von den verschiedenen beteiligten Landkreisen und schließlich auch sechs Mitglieder aus dem Münchner Stadtrat.
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Hätte man das Internet frühzeitig verstaatlicht, bräuchte eine E-Mail heute 48 Stunden Übertragungszeit, wäre nur werktags von 9 bis 12 Uhr abrufbar und würde 3 Euro pro Stück kosten.

Der Stadtrat betreibt Feindbeobachtung…
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