Ich bin ja an sich kein Vereins- oder gar Sportmensch. Aber nachdem der Scheps öfters mal von seinem Schützenverein, den Münchner-Kindl-Schützen erzählt hat, hat’s mich dann doch interessiert; und heute bin ich mal zum Vereinsabend hingegangen.
Sowas ist für mich immer ein bißchen komisch, ich hab da Angst, die Leute würden immer meinen, ich wollte nur Wahlkampf machen, Unterschriften sammeln oder einfach nur gschaftln wollen. Aber es war wirklich sehr nett und ich freu mich schon, nächsten Freitag Abend wieder dabeizusein.
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Endlich mal wieder eine gute Nachricht aus den Weiten des Internets:
Ein Insider der Raiffeisenbank (Tegernheim) steckte mir, in letzter Zeit Riesenbeträge auf Konto der Bayernpartei (Kontonr. 138 541) überwiesen wurden. Der Spender sei ein US-Privatfounds Lone Star Funds. Sollten die Amis bayrische Separatisten sponsern?!
Ja, das sollten sie! Los, her mit den Riesenbeträgen! Das wäre wenigstens mal ein sinnvolles Konjunkturprogramm.
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Heute war Vollversammlung. Und die hat auch gehalten, was die Tagesordnung versprochen hat: Relativ wenige Themen, das meiste unkompliziert. Aber dann, wie üblich, noch eine längere Diskussion zum Ende hin. Trotzdem waren wir schon vor 12 Uhr fertig, das dürfte fast Rekord sein.
Ein Kollege hat mir bescheinigt, daß meine Rautenkrawatte „cool“ ist; manchmal müsse man eben Farbe zeigen. Ich bin überzeugt, daß er es ernst gemeint hat.
Ganz kurz wurde es feierlich, weil ein Nachrücker als neuer Stadtrat vereidigt wurde.
Außerdem wurde noch lebhaft diskutiert, ob Ein-Euro-Jobs nun eher Zwangarbeit oder doch schon Leibeigenschaft sind.
Wie ihr seht: Ohne die kleinen Dinge wäre heute eigentlich gar nichts zu berichten gewesen.

Mir gefällt sie. Auch, wenn ich auf dem Bild etwas unglücklich getroffen bin, die Krawatte zu einem orangen Hemd nicht paßt und die Webcam nicht gerade die beste Qualität schafft.
Danke übrigens an den tapferen Mitstreiter, der mir den Knoten gebunden hat.
Ich sitze gerade in der S8 vom Flughafen in die Stadt. Ja, jetzt gerade, in dem Moment, in dem ich den Artikel veröffentliche. Mittels O2-Stick hat man ja mittlerweile überall Internet. Die Besitzerin des O2-Sticks hab ich gerade zu ihrem Flug via Singapur nach Sydney gebracht. Insoweit ist es wohl verzeihlich, daß ich den KVR-Ausschuß heute morgen absagen mußte.
Meine Freundin wird da jetzt drei Monate Auslandsaufenthalt für ihr Studium absolvieren. Daß es den englischen Sprachkenntnisse übermäßig nützt, glaubt zwar im Grunde eh keiner, aber es gehört halt irgendwie dazu. Und statt auf einer irischen Schafsfarm zu arbeiten (kaum zu glauben, aber anscheinend eine der beliebtesten Optionen), hat sie sich für das Land der Sträflinge und Tasmanischen Teufel entschieden. Now I live to hope and pray for my love in Botany Bay. Ihr Australien-Tagebuch findet ihr unter www.melanie-biedermann.de.
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