Ich hab gestern Nacht mal interessehalber in die Statistik des WLAN-Routers in meinem Büro geschaut. Dabei ist mir aufgefallen, daß ich im März, der bis dahin ziemlich genau 720 Stunden dauerte, insgesamt 717 Stunden online gewesen bin. Also quasi immer. Und das, obwohl ich kaum im Büro war. Prinzipiell ist es mir ja wurscht, da ich dort eine Arcor-Flatrate habe. Aber irgendwie ist das schon komisch. Was macht mein Router die ganze Zeit ohne mich im Netz…?
Ich bin sehr froh, daß ich mich gestern Abend doch nicht mehr von Mrs. Robinson habe verführen lassen. Heute bin ich schon um 8 Uhr wieder aus dem Haus gegangen, war erst noch ein paar Stunden im Rathausbüro, danach ging es per S-Bahn nach Aying, wo mich meine Mitfahrgelegenheit zum Irschenberg chauffiert hat. S-Bahn…? Fahrgemeinschaft…? Ich könnte fast ein Grüner werden…
Dort fand dann die Bezirksversammlung Oberbayern statt. Die Harmonie war wieder derart wohltuend ausgeprägt, daß die Wahlergebnisse jedem Zentralkomitee alle Ehre gemacht hätten. Im Endeffekt ist es freilich wurscht, ob ein Bezirksvorsitzender nun mit 50 % plus X oder einstimmig gewählt wird. Aber man hat – nicht nur an den Stimmverhältnissen – gemerkt, daß alle willens sind, mitzuarbeiten und die Partei voranzubringen. Wir haben eben das, was vielen anderen Parteien fehlt: Ein ganz deutlich formuliertes gemeinsames Ziel.
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„Nothing can seduce women faster than…“ – der Satz wird zwar nicht zuende geführt, aber die Spam-Mails, die ihn im Betreff haben, bewerben allesamt Viagra und Co. Als ich das zum ersten Mal gelesen habe, war ich etwas verwirrt. Ich hatte „seduce“ mit „sedate“ verwechselt – also betäuben statt verführen.
Die Verwirrung dauerte aber nicht lang, konnte ich mich doch an das berühmteste Zitat aus dem Film „The Graduate“ (Die Reifeprüfung) erinnern: „Mrs Robinson, you‘re trying to seduce me… Aren’t you?“ Der Film ist zwar hierzulande nicht ganz so bekannt wie in den USA, aber – nicht nur – zumindest wegen seiner genialen Filmmusik (Simon and Garfunkel) auf jeden Fall sehenswert.
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Gerade war die Nichte unseres früheren Landtagsabgeordneten und Stadtrats Ludwig Max Lallinger in der Geschäftsstelle und hat uns ein Gemälde ihres Onkels aus dem Jahr 1946 überbracht. Neben dem überlebensgroßen Baumgartner-Porträt wird es als Reminiszenz auf die erste große Epoche der Bayernpartei die Wände unseres Büros schmücken. Bisher hatten wir nur diverse Ehrenurkunden von ihm aufgehängt, insofern ist ein Bild schon nochmal etwas anderes.
LML ist gerade für die BP in München schon eine Identifikationsfigur. Er war nicht nur lange Jahre Stadtrat, sondern hat in dieser Funktion auch einiges bewegt. Und damit mein ich nicht nur die legendären Weißwürscht aus dem Ratskeller, die sich die BP-Fraktion in den Sitzungssaal bringen ließ, sondern bspw. auch ein ÖPNV-Konzept von Anfang der 50er Jahre, das dem zwei Jahrzehnte später umgesetzten schon recht ähnlich war.
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