Niederbayern

Veröffentlicht am 26. Mai 2009 um 17:27 Uhr  
Autor: Der Stadtrat
Kategorie: Allgemeines | Autor: Der Stadtrat

Gestern war mal wieder ein richtig produktiver Tag. Der hat noch dazu bis heute gedauert, denn ich bin erst in den frühen Morgenstunden heimgekommen. Aber der Reihe nach.

Der tapfere Mitstreiter und ich hatten vor, nach Landshut zu fahren, und da liegt Neufahrn ja einigermaßen auf dem Weg. In Neufahrn wollten wir einem Sympathisanten ein von ihm gewünschtes Plakat vorbeibringen und Porto sparen. Das hat zwar funktioniert, aber gleichzeitig haben wir eine wertvolle Erfahrung gemacht: Die Aussage „Das liegt auf dem Weg“ ist nur zutreffend, wenn man auch den richtigen Weg fährt. Da ihm beim EFA-Treffen in Barcelona das Handy mit Navigationssystem abhanden gekommen ist, mußten wir uns mit altmodischen Landkarten und weniger altmodischen Google-Maps-Plänen durchkämpfen. So haben wir beinahe zwangsläufig die falsche Autobahnausfahrt erwischt. Weil’s gerade so schön war, war die Straße dann auch noch irgendwann gesperrt; aber die Umleitung war wirklich tadellos beschildert. Ich hoffe, daß der Adressat unseres Plakats eine Familie mit sehr, sehr vielen Wahlberechtigten hat, die uns jetzt aus Dankbarkeit alle wählen…

Deutlich hinter dem Zeitplan sind wir dann in Landshut angekommen und haben uns mit einem präsumptiven Kandidaten getroffen. Er ist der Besitzer einer – sagen wir mal – unkonventionellen Wirtschaft, aber wir sind ja auch eine unkonventionelle Partei. Von daher bin ich sehr zuversichtlich, daß das hervorragend zusammenpaßt und auch für ein zufriedenstellendes Wahlergebnis sorgt. Näheres, wenn es dann „amtlich“ ist.

Die Verspätung haben wir mittlerweile leicht verringern können und sind dann auch fast pünktlich in Reisbach angekommen. Da fand unsere Hauptveranstaltung statt: Die Aufstellung des örtlichen Bundestagskandidaten. Die Versammlung war sehr positiv, lauter engagierte Mitglieder und sogar einige Interessenten, die wir bestimmt irgendwann noch zu Mitgliedern machen können. Das wichtigste daran ist natürlich nicht die Wahl des Kandidaten, da gibt es in aller Regel keine Kampfabstimmungen. Es geht vielmehr darum, ein bißchen die Kontakte zu pflegen und manche Leute, die man sonst nur von Telephon/E-Mail her kennt, auch mal persönlich zu sehen.

Ich bin sehr zuversichtlich, daß es auch in Niederbayern weiter deutlich aufwärts geht. Das Landtagswahlergebnis war schon sehr positiv, jetzt muß nur noch die Mitgliederbasis dort weiter wachsen.

Den Heimweg nach München haben wir dann noch zu ausgiebigem Plakatieren genutzt, was die ganze Sache natürlich enorm verzögert hat. Das war’s aber definitiv wert, denn der ländliche Charme mancher Gegenden war schon spektakulär… So hätte ich zum Beispiel nie gedacht, daß ich jemals in der Nähe von Scherzlthambach vorbeikommen würde. Und wer zwei aneinander angrenzende Weiler „Oed“ und „Wuest“ nennt, hat einen sympathischen Humor; ich hatte gehofft, daß da auch gleich noch „Leer“ kommt, aber das liegt ja bei den Friesen.

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