Schwedischer Jugendschutz

Veröffentlicht am 31. Mai 2009 um 21:12 Uhr  
Autor: Der Stadtrat
Kategorie: Allgemeines | Autor: Der Stadtrat

Wie man gerade in einer sehr interessanten ABBA-Dokumentation erfahren konnte, verlangte ein Beamter einer schwedischer Sozialbehörde Ende der 70er Jahre ein Auftrittsverbot für die Gruppe. Begründung:

1. Sie sind kommerziell erfolgreich.
2. Sie wollen sogar internationalen Erfolg.
3. Jugendliche könnten sich ABBA als Vorbild nehmen.
4. Jugendliche könnten ABBAs Erfolg nacheifern wollen und dann enttäuscht sein, wenn es nicht funktioniert.

Allgemeines



Nicht von mir:


3 Antworten zu “Schwedischer Jugendschutz”

  1. Autor: Trixie am 1 Jun, 2009 | Antworten

    Dann müßte man alle Idole verbieten, wieso ausgerechnet ABBA? Und Enttäuschungen gehören zum Leben….

  2. Autor: Der Stadtrat am 1 Jun, 2009 | Antworten

    wieso ausgerechnet ABBA?

    Weil Schweden zu der Zeit (oder gar bis heute…?) keine vergleichbaren internationalen Stars hervorgebracht hat. Dazu kam, daß die beiden ABBA-Männer den Erfolg schon immer sehr intelligent verwaltet und vermarktet haben. Die Skandinavier pflegten dagegen einen äußerst egalitären Wohlfahrtsstaat, der Erfolg sehr kritisch beäugte.

    Und Enttäuschungen gehören zum Leben…

    Stimmt, aber wenn man staatlicherseits die armen Kinder davor schützen kann, dann muß man das doch tun. Zumals es zu der Zeit ja noch gar keine Killerspiele gab.

  3. Autor: Trixie am 2 Jun, 2009 | Antworten

    Stimmt, aber wenn man staatlicherseits die armen Kinder davor schützen kann, dann muß man das doch tun. Zumals es zu der Zeit ja noch gar keine Killerspiele gab.

    Es gibt nur 2 Dinge, die man nicht verwinden kann (ich jedenfalls) und daher schon direkt vom Staat aus verboten gehören….das wären:

    Schlimme Krankheiten mit den dazugehörigen Arztbehandlungen

    und

    Urlaubsreisen

    Beides ein echtes Grauen. Wäre schön, das abgeschafft zu wissen. *g*

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