Das Leiden des Stefan Liebkind

Veröffentlicht am 15. August 2009 um 13:00 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | Kommentar schreiben

Der von mir verfremdete und gekürzte letzte Text war aus dem Spiegel übernommen, allerdings mit etwas vertauschten Ethnien. Und in dieser Form, in der er sich über mangelnde Sprachkenntnisse von Einwanderern und deren Nachkommen echauffiert, wirkt er für uns schon recht befremdlich. Bei einigen Passagen könnte man sogar eine gewisse Ausländerfeindlichkeit unterstellen.

Indes: Ich habe inhaltlich kein Wort geändert. Nur hab ich aus den Bairisch sprechenden Niederbayern eben Münchner Migrationshintergründler gemacht. Und in dieser Version beäugen wir dann jede Formulierung ungleich kritischer. Daß der Originaltext von kleinkariertem norddeutschen Kulturimperialismus nur so strotzt, sollte aber auch einem Nicht-Bayern unangenehm auffallen.

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Das Leiden des Sepp Hinterhuber

Veröffentlicht am 14. August 2009 um 11:35 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | 2 Kommentare

Bitte lest folgenden Text einmal unvoreingenommen. Wie wirkt er auf euch?

Die „Auflösung“ kommt im nächsten Artikel.

Bloß nicht nach Neuperlach!

Von Thomas Hummel

Landen bayerische Lehrer in Münchens Osten, kann die Kommunikation zum handfesten Problem werden. Oft verzweifeln sie am ausländischen Akzent ihrer Schüler, verstehen sie einfach nicht.

Der Anfang war hart für Lehrer Sepp Hinterhuber (Name geändert). „Schneidedings“ sagten die Schüler statt „Schere“, und wollten sie Papier haben, riefen sie: „Ey Alter, gib mal Blatt da.“ Oft entschuldigte er sich, er habe einfach nicht verstehen können, was die Schüler gerade sagten – „bitte nochmal langsam“. Langsam sprachen sie dann. Verständlicher eher nicht.

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Wie sag ich’s meinem Wähler?

Veröffentlicht am 1. August 2009 um 17:58 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | Kommentar schreiben

Wir haben gerade einstimmig und harmonisch unser Bundestagswahlprogramm beschlossen. Der Entwurf des Vorstands wurde durch die Delegierten nochmal diskutiert und an vielen Ecken verbessert oder ergänzt.

Dabei ist eine interessante Problematik aufgekommen:

Das Kapitel zum Internet enthält einen Absatz über das Recht auf Privatkopie. Den Text hab ich verfaßt und mich dabei auf relativ knappe, prägnante und fachsprachliche Ausführungen beschränkt. Von einigen Anwesenden wurde dann moniert, das sei nicht so richtig verständlich.

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Nur eine Unterschrift

Veröffentlicht am um 17:38 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | Kommentar schreiben

Eigentlich wollte ich mich dazu nicht äußern, aber nachdem ich jetzt mehrfach gefragt worden bin, ist die Beantwortung auf diesem Weg wohl die einfachste. Ja, es stimmt, daß die Freie Union von Gabriele Pauli wegen einer fehlenden Unterschrift – ihrer eigenen – nicht zugelassen wurde. Die Medienberichte sind insoweit meist korrekt.

Nach den gesetzlichen Vorschriften muß jede Partei eine demokratische Aufstellungsversammlung zur Bundestagswahl abhalten. Dort wird dann über die Aufstellung der Landesliste entschieden. Über den gesamten Ablauf der Versammlung und ihre Ergebnisse wird ein Protokoll aufgenommen sowie ein Wahlvorschlag (die zusammengefaßte Liste, die Festlegung der Partei- und Kurzbezeichnung, die Benennung der Verantwortlichen für die Liste, etc.) ausgefertigt. Die gesamten Papiere müssen an verschiedenen Stellen von diversen Personen unterschrieben werden, z.B. vom Versammlungsleiter, vom Schriftführer, von einigen Anwesenden, vom Landesvorstand, etc.

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