Berlin: Gebetsräume für Moslems

Veröffentlicht am 29. September 2009 um 17:26 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | 2 Kommentare

In Berlin hat sich ein junger Moslem das Recht erstritten, an seiner Schule in der Pause einen Raum zum Beten nutzen zu können. Ich finde es schon mehr als verwunderlich, daß man mit soetwas vor Gericht gehen muß.

Die Schule will ein „weltanschaulich und religiös neutraler“ Ort sein – als ob sie es nicht mehr wäre, wenn sie einem Schüler erlaubt, seinem Glauben nachzugehen. Es geht hier nicht um Missionstätigkeit (dafür sind ja bekanntlich die Lehrer zuständig…) oder darum, daß er seine Religion offen zur Schau trägt, sondern nur um private Glaubensausübung. Ich verstehe einfach das Problem nicht; vielleicht übersehe ich auch einfach nur irgendeinen Aspekt.

Weiter…

Der Kampf der Kleinen

Veröffentlicht am 24. September 2009 um 18:35 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | 4 Kommentare

So hieß eine ARD-Sendung über die Kleinparteien bei der Bundestagswahl. Wir waren auch dabei. Wer sich selbst davon überzeugen will, kann das Video in der ARD-Mediathek (ab Minute 21:25 geht’s los) anschauen.

Insgesamt sind wir ganz gut weggekommen. Das Kamerateam war so fair, unsere ganzen Versprecher und Blackouts rauszuschneiden und ein recht positives Bild von uns zu zeigen.

Weiter…

Trojaner!

Veröffentlicht am um 12:33 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | 4 Kommentare

Ich hab mir einen Virus eingefangen. Bzw. sogar mehrere, jedenfalls haben die im Antivir immer wieder unterschiedliche Namen. Wie das kam, weiß ich nicht genau, denn an sich bin ich schon relativ vorsichtig. (Ja, ich weiß, eigentlich ist es ja schon unvorsichtig, Windows zu benutzen…)

Jedenfalls hab ich jetzt überall exe-Dateien, die da gar nicht hingehören, Antivir schlägt permanent Alarm und zeitweise läuft derart viel Internetverkehr, daß sich ganz normale Websites kaum noch laden.

Weiter…

S-Bahn-Bekanntschaft

Veröffentlicht am 19. September 2009 um 23:47 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | 2 Kommentare

Gerade erlebt:

Ich fahre mit meiner Freundin und ihren Hannoveraner Bekannten (von mir liebevoll „Preißn-Baggage“ genannt) von der Wiesn zurück zu ihr. Ein junger Mann mit Alkoholpegel (was zur Wiesn-Zeit ja nicht verwerflich ist) telephoniert mit dem Handy und interviewt die Fahrgäste in seiner Nähe. Auf einmal sagt er seinem Gesprächspartner „Warte, ich geh mal hinter zum Hummel, dem Bezirksvorsitzenden der Bayernpartei“.

Nachdem ich den Schock, in der Öffentlichkeit erkannt zu werden, überwunden hab und erklären konnte, daß der mitgeführte Wiesn-Krug meiner Begleiterin absolut legal erworben ist, ging das Interview weiter. Ich hab mich dann noch aus dem Stegreif zu heißen politischen Themen (Steuern, Näherbringen der bayerischen Kultur an Preißn, Legitimität von Beutefrauen) geäußert.

Es ist schön, prominent zu sein.

Online hilft nicht immer

Veröffentlicht am 18. September 2009 um 14:19 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | 2 Kommentare

Völlig unpolitisch:

Das Internet ist bekanntlich der Marktplatz der modernen Welt. Hat man Weihnachtsgeschenke früher unausgepackt weggeschmissen, wandert heute alles zu eBay. Und das wird da auch noch verkauft.

Dementsprechend liegt auch nichts näher, als eine Wohnung über das Internet vermieten zu wollen. Portale dafür gibt es genug. Und wie komfortabel und informativ man das gestalten kann. Da ist Platz für eine ausführliche Wohnungsbeschreibung, ja, den kompletten immobiliären Lebenslauf bringt man unter. Die ganze Ausstattung, eine genaue Aufschlüsselung der Nebenkosten, Grundriß, Photos, einfach alles. Sind die Nachbarn nett? Wo kann man einkaufen? MVV-Anbindung? Parkplätze? Alles! Und zur Sicherheit noch einen Link auf Google Maps, damit man sich noch besser orientieren kann.

Weiter…