Welt kompakt

Veröffentlicht am 26. November 2009 um 00:54 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | Kommentar schreiben

Lieber Leser, besitzt vielleicht einer von euch die gestrige (?) „Welt kompakt“ mit München-Teil? Sollte derjenige auch noch einen Scanner besitzen, dann wäre ich wahnsinnig dankbar, wenn er mir den Artikel über meinen Antrag (Überschrift „Archivbestände für Bayern-Wiki“) an hummel@bpmuenchen.de zusenden könnte.

Ich hab heute einfach keinen Welt-kompakt-Zeitungsständer gefunden und im Internet ist’s leider nicht drin.

Danke schonmal!

Antrag oder Anfrage?

Veröffentlicht am 24. November 2009 um 23:51 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | 4 Kommentare

In der Stadtratsarbeit gibt es außerhalb der Sitzung im wesentlich zwei verschiedene offizielle Tätigkeitsmöglichkeiten: Anträge und Anfragen. Wenngleich man rein begrifflich meinen könnte, daß das zwei ganz verschiedene Dinge sind, stehe ich desöfteren vor der Frage, welche von beiden ich nehmen sollte. Und nicht selten ist aus einer Anfrage dann im Verlauf meiner Arbeit daran ein Antrag geworden oder umgekehrt.

Im Grunde ist die Unterscheidung relativ klar: Bei einer Anfrage frage ich, will also etwas wissen. Und bei einem Antrag möchte ich, daß etwas umgesetzt wird.

Weiter…

Gebetsräume-Anfrage

Veröffentlicht am 19. November 2009 um 22:55 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | 1 Kommentar

Ich hab eine Antwort auf meine Anfrage zu den Gebetsräumen bekommen. Und das ist eigentlich das erste Mal, daß ich mit einer Antwort wirklich zufrieden bin. Denn der Tenor des Schreibens aus dem Schulreferat ist die Grundhaltung „Man muß nicht immer alles so hoch hängen“.

Wir erinnern uns: In Berlin hat ein muslimischer Schüler (die Religion ist in der Sache eigentlich völlig wurscht) verlangt, in der Schule beten zu dürfen. Dieser verständliche Wunsch wurde ihm erst nach einer Klage vor dem Verwaltungsgericht erfüllt. Meine Frage war nun, wie in München mit dieser Frage umgegangen wird.

An städtischen Schulen in München sind keine Forderungen von Schülerinnen und Schülern nach Überlassung von Schulräumen zum Zwecke des persönlichen Gebets bekannt. An wenigstens einer staatlichen Hauptschule betet eine Schülerin in einem zur Verfügung gestellten Zimmer, hier gibt es jedoch keinerlei Probleme.

Dafür braucht man auch keine Gesetze, Verordnungen oder formale Rechtspositionen, denn…:

Seitens der Landeshauptstadt gibt es keine Handlungsanweisungen für solche Fälle. Die Schulen handeln insoweit pädagogisch und eigenverantwortlich und schaffen ggf. angemessene, für alle Seiten akzeptable Lösungen.

Seitens der Verwaltung werden keine grundsätzlichen Probleme gesehen, Schülerinnen und Schülern in begründeten Fällen während der Schulzeiten außerhalb des Unterrichts einen Raum zur Religionsausübung zur Verfügung zu stellen. Dem hat jedoch eine Prüfung im Einzelfall durch die jeweilige Schule vorauszugehen. Zudem hat die Schule ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen, wobei dies aber nicht bedeutet, dass eine Lehrkraft in dem überlassenen Raum anwesend sein müsste.

Mehr gesunder Menschenverstand und weniger Prinzipienreiterei würde man sich öfter wünschen.

Hoch lebe die Kleinstaaterei!

Veröffentlicht am 15. November 2009 um 22:27 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | 1 Kommentar

Schweiz, 7,7 Mio. Einwohner, Fußball-U17-Weltmeister 2009.

Bayern, 12,5 Mio. Einwohner, Fußball-Weltmeister 2026 (?).

Herrlich

Veröffentlicht am 13. November 2009 um 12:19 Uhr  
Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | 1 Kommentar

So steht es geschrieben und so war es: Der bayerische Sündenfall.

Amen.