10 Stunden
Veröffentlicht am 11. November 2009 um 19:21 UhrAutor: Der Stadtrat
Mittlerweile bin ich froh, daß die Vollversammlung heute schon um 8 Uhr begonnen hat. Hätte sie, wie üblich, erst um 9 Uhr angefangen, wär ich jetzt noch in der Sitzung des Schul- und Sportausschusses. Aber so ist der gerade zuende gegangen.
Die gesamte zweite Sitzung war zwar nichtöffentlich, aber das Thema stand eh schon relativ breit in den Medien: Es ging um die Vorstellung der Bewerber für das Amt des Schulreferenten.
Genaueres darf ich nicht sagen, schließlich war es ja nichtöffentlich. Gegen die Interessen der Geheimhaltung verstoße ich aber sicher nicht, wenn ich sage, daß es – wie im obigen Zeitungsartikel angekündigt – viele Bewerber waren und lang gedauert hat. Von den knapp acht Stunden waren allerdings zweimal 15 Minuten und einmal 45 Minuten Pause, damit es nicht gar so schlimm wurde. Und da es in den Pausen auch noch eine Brotzeit gab, war es eigentlich ganz erträglich. Die Konzentration leidet allerdings schon etwas, wenn man selber im Grunde nichts tut, sondern dauernd nur zuhört. Genau wie in der Schule – und so schließt sich der Kreis wieder.
In der Früh ging es um die Olympia-Bewerbung 2018. Die Vollversammlung war zwar relativ leer, hat dafür aber ziemlich einmütig für die Winterspiele gestimmt. Ich hätte an sich auch gern zugestimmt, halte das finanzielle Risiko aber derzeit für zu hoch. Also war ich dagegen – was den Vorteil hat, daß ich nicht in einer langen Liste von Befürwortern stehe, die von den Medien dann auf die großen Parteien beschränkt wird, sondern neben den Linken der einzige Nein-Sager war und damit sogar in der Thüringischen Landeszeitung erscheine. Das war für meine Entscheidung freilich nur bedingt maßgebend…
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