Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | 1 Kommentar
An Münchner Bahnhöfen gibt es relativ viele Werbeflächen in Form von Großplakaten. Da es aber ziemlich langweilig ist, immer die gleichen Plakate anzuschauen, gibt es die auch in etwas modernerer Form: Die Plakatwand ist keine beklebte Plakatwand, sondern eine Art von hinten beleuchteter Bilderrahmen. Das Plakat ist kein aufgeklebtes Plakat, sondern eine Folie, von der pro Plakatwand drei verschiedene abwechselnd ins Sichtfeld gezogen werden.
Und auf diese Weise teilen sich derzeit an einem Innenstadtbahnhof (Hauptbahnhof oder Marienplatz, glaube ich) die Stadt Hamburg und die Stadt München eine Plakatwand. Und was uns die beiden Kommunen zu sagen haben, ist im Kontrast schon interessant. Hamburg richtet sich an Künstler und Unternehmer und wirbt damit, aufgrund eines guten Arbeits- und Investitionsklimas in die Hansestadt zu kommen. Denn Hamburg sei „die Heimat für viele kluge Köpfe“. München hingegen will die weltbewegende Botschaft loswerden, man solle Energiesparlampen benutzen und diese anschließend auf dem Wertstoffhof entsorgen.
Da sieht man mal, wer welche Prioritäten setzt.
Ich weiß, daß diese Gegenüberstellung etwas ungerecht ist. Aber sie ist einfach zu verlockend.