Autor: Der Stadtrat | Kategorie Allgemeines | Kommentar schreiben
Wie bereits in meinem letzten Beitrag geschrieben, hat sich an meiner Lebenssituation etwas geändert. Das wird, um es kurz und schmerzlos zu sagen, auch bedeuten, daß ich mein Stadtratsmandat aufgebe. Als ungebundener Junggeselle kann man sich ohne weiteres um ein zeitaufwändiges und ordentlich bezahltes Ehrenamt kümmern; als Familienvater hat es aber dann doch Priorität, sich einen anständigen Beruf zu suchen.
In den letzten Tagen habe ich innerparteilich, mit meinen Büromitarbeitern und besonders mit meinem Listennachfolger besprochen, wie mein Ausscheiden und die darauf folgende Übergabe vonstatten gehen soll. Morgen klären wir dann mit der Verwaltung die Formalien ab und dann sollte bis zum angestrebten Wechseltermin in den Sommerferien alles soweit erledigt sein.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was ich mit der Domain mache. Ich könnte sie meinem Nachfolger zu treuen Händen übergeben. Oder ich verkaufe darüber Viagra, Anteile an afrikanischen Goldminen und täuschend echte Markenuhren. Das würde dann auch zum Vorsatz mit dem „anständigen Beruf“ passen.
